
V bekämpfte im Streifen "V wie Vendetta" das korrupte Regime im totalitären Staat.
Die Occupy-Bewegung kämpft für ein totalitäres System, in welchem eine Regierung die absolute Macht erhalten soll.
Die Occupy-Bewegung ist als Folge der zunehmenden Zahl bankrotter Sozialstaaten entstanden. Die Aktivisten sind der Meinung, dass die Banken die Verursacher dieser Sozialstaatenpleiten sind. Die Bankenrettung habe so viel gekostet, dass die Sozialstaaten nicht mehr existieren könnten. Daher fordern sie eine erhöhte staatliche Kontrolle und Überwachung der Finanzinstitute sowie eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte.
Nur Narren, die nicht denken können, schwafeln solch wirres, realitätsfremdes Zeugs.
Die wahren Ursachen für den Kollaps der Sozialstaaten liegt im Sozialstaat selbst. Aber das wollen diese Narren natürlich nicht erkennen, weil sie dadurch ihre Ideologie über Bord werfen müssten. Und das wollen sie nicht. Also stellt man einen ihrer Doktrin entsprechenden Sündenbock an den Pranger und lästert über ihn.
Heute sind es die Banken, die ach-so-gierig das Geld genommen haben, das ihnen unsere Regierungen in den Allerwertesten geschoben haben.
Nennen wir die Ursache doch beim Namen: Nicht die Banken sind schuld, dass sie zinsloses oder gar kostenloses Kapital entgegengenommen haben. Sie wären dumm gewesen, hätten sie es nicht genommen. Schuld ist die Regierung, die kostenloses Kapital verteilt hat. Wenn sie schon wusste, dass diese Darlehen den sicheren Ruin des Sozialstaates bedeuten würde, warum hat sie trotzdem schaufelweise Milliarden den Finanzinstituten nachgeworfen?
Ich weiss, Narren können diese Tatsache nicht erkennen. Narren sehen nur, was sie sehen möchten, da es ihnen an Intelligenz fehlt.
Übrigens: Die Finzanzinstitute haben die vom Staat erhaltenen Darlehen längst wieder zurückbezahlt. Der Sozialstaatenbankrott ist folglich nicht auf dieses "fehlende" Kapital zurückzuführen. Dieses Kapital fehlt ja nicht, es ist wieder da!
Es fehlt jedoch eine Menge anderes Kapital, das eine inkompetente Regierung kopf- und verantwortungslos verpulvert hat; indem sie mehr ausgegeben als eingenommen hat.
Jede Hausfrau hat ihr Haushaltsbudget besser im Griff als unsere opportunistische Regierung, die sich immer wieder mit den Worten "ohne uns gäbe es nur das Chaos" so selbstverherrlichend rühmt. Was wir heute haben, ist ja kein Chaos sondern lediglich eine von der Regierung herbeigeführte, geplant unkontrollierbare Unordnung – nicht wahr?
Betrachten wir die Angelegenheit doch 'mal so: Würde ich der Occupy-Bewegung einige tausend Euro spenden, würde sie gierig nach dem Geld grabschen. Auch dann, wenn die Spende dadurch meinen sicheren Abstieg in die Armut bedeuten würde. Das wäre ihr egal. Sie würde nur erwidern: Ich hätte ja kein Geld verschenken müssen, wenn ich dadurch meinen Ruin besiegeln würde.
Und dasselbe muss doch auch für die Regierung gelten! Insbesondere für die EU-Regierung mit ihren geschnürten Rettungspaketen in der Form von in Geschenkpapier eingewickelten zinslosen Darlehen an konkursite Sozialstaaten. Denn dieses Geld wird nie irgendwelche Früchte tragen können, weil es sich irgendwo in den unüberschaubaren Katakomben des Staatsappartes in Nichts auflösen wird.
Identisch dazu: Meine Spende an die Occupy-Bewegung würde ebenfalls irgendwo in ihrem Sumpf versickern, wo keiner einen nennenswerten Nutzen daraus zöge. Nicht einmal ich als Spender. Das Geld wäre für immer verloren.
Die staatlichen Darlehen zur Bankenrettung jedoch nicht. Wir wissen, dass diese zurückbezahlt wurden.
Das soll aber keinesfalls heissen, dass ich eine staatliche Bankenrettung unterstütze. Nein, niemals! Denn sie ist wettbewerbsverzerrend und marktzerstörend.
Wo das Übel denn nun wirklich versteckt ist, kann man mit ein wenig gesundem Menschenverstand selbst erkennen: nicht bei den Banken sondern bei der Regierung.
Warum der Staat nur wenig bis gar nichts gegen diese Occupy-Aktivisten unternimmt, ist auf folgendes zurückzuführen: Der Staat ist einerseits von der Idee, mehr Macht zu erhalten natürlich sehr angetan. Das erlaubte ihm nämlich, neue Steuern auf Finanztransaktionen zu erheben und sich dadurch seiner vernichtenden Regulierungswut hinzugeben. Andererseits lacht sich die Regierung ins Fäustchen und freut sich darüber, dass die Meute auf die Banken losgeht und diese die Hucke voll kriegen und nicht sie.
Hingegen ist die Occupy-Bewegung sowohl rufschädigend für die von diesem Narrentum betroffenen Städte als auch eine unabschätzbare Gefahr für die dortigen Finanzplätze. Ein grosser Teil der Bevölkerung erkennt in diesen Aktivisten nämlich nicht nur eine Bedrohung sondern auch eine Gefährdung der Sicherheit und der öffentlichen Ordnung sowie einen Angriff auf die individuelle Freiheit.
Für Staat und Behörden ist dies folglich eine Patt-Situation: Eigentlich möchte man diese Narren-Bewegung endlich auflösen, um Ruhe und Ordnung wieder herstellen zu können, doch den Ruf nach staatlichem Eingriff in die Finanzmärkte möchte man möglichst unverhallt lassen.
Dieser Ruf scheint denn aus staatlicher Sicht auch mehr Gewicht zu haben. Daher unternehmen die Behörden nichts gegen diese Narrenposse. Und wenn doch, dann lässt man die Aktivisten kurz darauf wieder ihrem Treiben nachgehen. So erweckt man wenigstens nicht offensichtlich den Eindruck, man unternähme nichts.
Der Sozialstaatenbankrott ist kein Versagen der Banken sondern ein politisches.
Wenn man nun also demonstrieren möchte, dann bitte gegen die interventionistische Politik und die von ihr gestellte inkompetente Regierung, welche alles bisher Funktionierende kaputtreguliert hat.
Die Regierung hat zu viel Macht und diese schwerstens missbraucht, sodass der gegenwärtige Zustand eintreten konnte. Wir dürfen also keinesfalls der Regierung noch mehr Macht in die Hände geben, sondern müssen sie unbedingt entmachten. Nur so können wir verhindern, dass dieses Unheil je wieder eintreten kann.
Es zeugt doch sehr von Naivität und Unvernunft der Occupy-Bewegung, wenn man genau denen mehr Macht und Einfluss übertragen möchte, denen wir den Ruin der Sozialstaaten zu verdanken haben.
Wenn wir also auf die Strasse gehen, dann wie V in "V wie Vendetta" – im Kampf gegen unser bereits totalitäres Regierungs- und Staatssystem; gegen unsere Regierung, die uns unterdrückt, ausgebeutet, beraubt und auf's schlimmste hintergangen hat; und gegen die Behörden, die ja ausschliesslich die Interessen dieser Regierung durchsetzen.
Das Leben ist kein Ponyhof, in welchem die Regierung auf unserem Rücken ihre miesen Geschäfte abwickeln und uns dabei ihre Hacken in die Seiten rammen darf!