Neue "Anti-Spam!"-Blocklisten
Geschrieben von _DoE_ am Mon, 11. May. 2009 um 14:07
Umfangreiche Tests meiner Anti-Spam!-Erweiterung zu diesem Weblog-Script haben ergeben, dass eine Blockierung der von Spammer verwendeten Proxies unnötig ist. Das Script schützt auch ohne diese so hervorragend vor unerwünschtem Werbemüll, dass ich mir den Aufwand sparen kann, täglich die neuesten Proxies zu sammeln und in die Listen aufzunehmen.
Die neueste Generation Anti-Spam!-Blocklisten enthalten daher nur noch die Kennungen sowie die IP-Adressen unerwünschter, betrügerischer und sonstiger gefährlicher Organisationen und Webroboter.

Mit dieser Neuerung verbessern sich zudem die Zugriffszeiten auf FLog und mit den Serverressourcen wird etwas schonender umgegangen. Bei einem kostenlosen Webhoster ist gerade letzteres von hoher Bedeutung. Es wäre doch schade, wenn dieses Weblog nur aufgrund unnötiger Blocklisten-Scans, verursacht durch Spammerzugriffe, plötzlich geschlossen würde.
Zudem verwendet mein Webhoster seit kurzem eigene Blocklisten, sodass viele Spammer bereits an der Wurzel gepackt werden und so gar keinen Zugriff mehr auf die gehosteten Homepages haben.

Falls Du mein gepatchtes FLog 1.1.2b verwendest, dann steige doch auch gleich auf meine neuen Standard-Blocklisten um.

Kommentare über Deine Erfahrungen mit diesen neuen Listen sind sehr erwünscht.
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US-Präsident: Barack Hussein Obama ist gewählt!
Geschrieben von _DoE_ am Wed, 5. Nov. 2008 um 14:10
Barack Hussein Obama
Barack Hussein Obama, neugewählter afro-amerikanischer US-Präsident
Jetzt ist er also gewählt, der von den Medien vielverehrte und hochgelobte Dummschwätzer Barack Hussein Obama.
Nun, ich bin über seine Wahl nicht enttäuscht, aber auch genausowenig erfreut, denn die Alternative "John McCain" konnte mich ebensowenig überzeugen. Bei ihm war ich mir zudem gar nicht so sicher, ob er den Ausgang des Wahlkampfes überhaupt noch erleben würde.
Als überzeugter Libertarierer hätte ich nicht einmal den mir ähnlichgesinnten Ron Paul wählen wollen, da auch er das gegenwärtige System anerkennt und seine Politik in diesem Rahmen ausüben würde. – Wie kann man sich so nur Libertarier oder Anarchist nennen?

Irgendwie ist es bedenklich, wenn eine Nation mit etwa 300 Mio. Einwohnern so versessen darauf ist, einen Führer zu wählen, der nach seiner Elektion als Dankeschön eben diesen Wählern den Knüppel auf die Rübe schmettert.
Wie das? – Nun, Obama ist ein sozialistischer Hardliner, der nicht weiss, was es heisst, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Ihm wurde seit jeher alles in die Wiege gelegt. Er ist auch heute noch mit 47 Jährchen ein verwöhntes Bürschchen. Ganz klar, dass er daher kein Problem hat, fremdes Geld zu verteilen. Denn das gibt man schliesslich unüberlegter und grosszügiger aus, als jenes Geld, wofür man ein Leben lang hart gearbeitet hat.
Die für seinen Wahlkampf verprassten 600 Millionen US-Dollar waren jedenfalls nicht sein eigenes Kapital – wahrscheinlich nicht 'mal ein einziger Dollar davon.
Selbst den Medienrummel liess er sich von andern bezahlen. Und es hat sogar funktioniert: Mit ein paar schönen Worten, grossen Versprechungen – trotz fehlenden Vorschlägen zur Umsetzung dieser – und einer noch nie dagewesenen Medienpräsenz hämmerte er sich in die Köpfe der Amerikaner oder heuchelte sich in ihre Herzen und liess sich damit schliesslich als neuen US-Präsident kaufen.

Baracks lebenslange Identitätskrise kommt da noch hinzu. Wie soll ein Mensch, der nicht einmal sein eigenes Leben im Griff hat, den richtigen Weg für 300 Millionen Menschen weisen können?
Der "American Way Of Life" zeigt sich doch auch im Namen des Präsidenten. Doch genau das fehlt bei Barack: Als Teenager gab er sich den Namen Barry, abgeleitet von der Kurzform "Bar", um sich als Amerikaner zu identifizieren. Je älter er wurde, desto weniger stellte ihn das zufrieden. Er fühlte sich zu seinen afrikanischen Wurzeln hingezogen. So änderte er seinen Namen Barry zurück in Barack und wollte von nun an nur noch so genannt werden. Irgendwie fühlte er sich mehr mit seinem afrikanischen Grossvater, der ebenfalls Barack heisst, verbunden als mit seiner US-Heimat.

Seine Identitätskrise offenbarte sich aber auch in seiner Jugendzeit, wo er von seiner Mutter von Hawaii nach Jakarta, Indonesien, zurück nach Hawaii und schliesslich auf das amerikanische Festland geschleppt wurde. Einen richtigen Vater hatte Obama nicht. Seine Grossmutter, die einen Tag vor der Präsidentschaftswahl gestorben ist, hatte ihn schliesslich so gut es ging aufgezogen. Aufgrund dieses dauernden Hin und Her fehlte ihm eine Bezugsperson, an welcher er sich orientieren und die ihm einen Weg aus seiner Identitätskrise zeigen konnte.
Seine Erziehung verlief in einer Achterbahn, einerseits hatte sie christliche Einflüsse, andererseits wesentliche moslemische Gesichtszüge [1].
Kein Wunder kann sich ein junger Mensch nicht richtig ausrichten und hinterfragt nur natürlich diese Widersprüche und Gegensätze.
Und genau darum zweifle ich an der Fähigkeit Obamas, einem 300 Millionen-Volk den richtigen Weg zu bereiten.

Schon Obamas Reden während dem Wahlkampf um das Präsidentenamt kamen mir suspekt, ja irrational, utopisch und äusserst naiv vor.
Da ist er doch tatsächlich davon überzeugt, dass man die Qualität des amerikanischen Bildungssystems massiv verbessern könnte, indem man schlicht einige Millionen Dollar dort hineinbuttern würde.
Er ist sich auch sicher, dass ein Gesundheitssystem aufgebaut werden muss, das alle Menschen an dessen Teilnahme verpflichtet. Als ob dadurch die Menschen weniger krank würden. Europa zeigt ja genau das Gegenteil: Je mehr das Gesundheitssystem verstaatlicht wird, desto "kranker" werden die Menschen. Kein Wunder, will sich jeder auch beim kleinsten Wehwehchen noch ärztlich betreuen und medizinisch versorgen lassen, wenn die Krankenversicherungsprämien schon so in den Himmel schnellen. Schliesslich will man für diese horrenden, unbezahlbaren Kosten irgendwann auch einmal eine Gegenleistung verspüren. Da muss man schlichtweg auch 'mal krank werden. Immer nur immer mehr bezahlen und gar nichts dafür kriegen, kann ja auch keine Lösung sein. Nicht wahr?! – Bei Obama scheint das hingegen die Lösung aller Probleme zu sein.

Eine grosse Klappe allein löst keine Probleme, sie schafft aber eine Menge neue. Ob Obama nun Demokrat, Republikaner oder Kommunist ist oder sonst eine Ideologie vertritt, ist belanglos, da er seine blauäugigen Versprechen sowieso nicht einlösen kann. Er kann höchstens das Volk dazu zwingen, seine Visionen umzusetzen. Ob das aber der richtige Weg ist, bezweifle ich.

Und dann gibt es noch die breitgeredete Finanz- und Immobilienkrise, welche, geht es nach Obama, dringend nach staatlicher Regulierung schreit. Dabei ist doch gerade der Staat Schuld an dieser gesamten Misere. Denken wir immer daran, dass wir uns nicht in einer freien Marktwirtschaft befinden sondern in einer sozialen, wo der Staat Regeln aufgebaut und damit das Finanzsystem kaputtgesteuert hat. Nun will Herr Barack Hussein Obama noch mehr steuern und regeln und womöglich die gesamte Wirtschaft unter stärkere staatliche Kontrolle stellen.
Ein riesiger Fehler! Die Folge ist ein gewaltiger politischer Linksrutsch, der keinesfalls dem Einzelnen zugute kommt sondern denjenigen, welche diese Politik umsetzen.
Nur Autoritäten können sich daran ergötzen, das gemeine Volk hingegen wird den rauhen Wind des Sozialismus zu spüren bekommen: Verlust der individuellen Freiheit, Verstaatlichungen, Rezession, Inflation, Steuererhöhungen, Rückgang des individuellen Wohlstandes ...

Quellenangabe:
[1] http://www.newsweek.com/id/128633

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Micheline Calmy-Rey: La vache qui rit
Geschrieben von _DoE_ am Thu, 28. Aug. 2008 um 19:24
Micheline Calmy-Rey
La vache qui rit
Wo man nur hinsieht, grinst einem diese Fratze entgegen. Echt ätzend!
Eigentlich hätte Frau Micheline Calmy-Rey wirklich nichts zu lachen. Denn das, was sie bisher als Schweizer Bundesrätin verbrochen hat, ist alles andere als erfreulich.

Mein Blog ist ja bekannt dafür, dass er Regierungsmitglieder nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst, aber bei Frau Calmy-Rey würde ich nicht einmal Gummihandschuhe verwenden. Vielleicht noch Gummistiefel, um ihr einen Tritt in den Allerwertesten zu verpassen, den sie so schnell nicht wieder vergessen würde.

Warum ich so herzlos gegen dieses tyrannische Weibsstück vorgehen möchte? – Nun, Sie ist die Unfähigkeit, Arroganz, Überheblichkeit und Ignoranz in Person. Und ihr letzter Eklat hat das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht.

Zur Erinnerung, in welchen Schweinestall sie ihr Departement verwandelt hat, habe ich in chronologisch absteigender Reihenfolge ihre Vergehen, Provokationen und Eklats hier aufgeführt:
  1. August 2008:
    Calmy-Rey zieht in Erwägung, mit Bin Laden zu verhandeln: "Sollen wir den Dialog suchen, ohne zu unterscheiden, auch wenn das bedeutet, mit Osama Bin Laden an einem Tisch zu sitzen?" [1]
    Damit begibt sie sich auf dasselbe Niveau wie die Terroristen: Wer mit Verbrechern verhandelt, wird selbst zum Verbrecher.
  2. Juli 2008:
    Die Inhaftierung von Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi's Sohn Mutasim Bilal "Hannibal" Gaddafi aufgrund seiner gewalttätigen Handlungen gegen seine Bediensteten hat politische Spannungen zwischen Libyen und der Schweiz provoziert. [2]
    Was Frau Calmy-Rey versucht hat dagegen zu unternehmen, ist bis heute noch nicht klar. Ihr Besuch in Tripolis (Libyen) vermochte bisher nicht sonderlich viel auszurichten.
    Es würde mich daher nicht wundern, wenn sie den Forderungen Gaddafis Folge leisten, Hannibal auf freien Fuss setzen, seine Festnahme als Fehler eingestehen und sich für Hannibals Prügelattacken bei den Gaddafis auch noch entschuldigen würde.
  3. Juli 2008:
    Calmy-Rey's Bote, Jean-Pierre Gontard soll Lösegeld für die entführten Novartis-Mitarbeiter an die Farc in Kolumbien geliefert haben. Calmy-Rey winkt vorsorglich ab, obwohl Gontards Email-Verkehr diesen Sachverhalt praktisch bestätigt.
    Die Justiz in Kolumbien ermittelt diesbezüglich. [3]
  4. März 2008:
    Treffen mit Holocaust-Leugner und Präsident des Iran, Mahmud Amokdinedschihad, um einen Gasliefervertrag für ein privates Schweizer Unternehmen (ELG) auszuhandeln. Und das, obwohl die meisten westlichen Regierungen einen Energievertrag mit dem Iran als unkalkulierbares Risiko bezeichnen und einen solchen Schritt niemals in Erwägung ziehen würden.
    Bleibt abzuwarten, welche Forderungen Iran an die Schweiz künftig einmal stellen wird, wenn diese von der iranischen Gaslieferung abhängig ist. Man beachte parallel dazu die existente Gefahr eines Öllieferboykott Libyens an die schweizerische Tamoil. Gaddafi hat ja bereits gedroht, den Ölhahn zuzudrehen, wenn die Schweiz sich für die Festnahme seines Prügelsohnes Hannibal nicht entschuldigen würde.
    Der Gipfel der Ignoranz ihres Iranbesuchs aber war: Calmy-Rey erschien mit Kopftuch "aus Respekt vor den Sitten des Landes". [4]
    Israel wird ihr wohl vor Begeisterung bei so viel Respekt stehende Ovationen entgegengebracht haben ...
  5. Mai 2006:
    Visa-Affäre in Islamabad (Pakistan). Wo Visas gegen Geld und Naturalien ausgestellt wurden. [5]
  6. März-Juni 2005:
    Korruptionsfälle in den Botschaften/Konsulaten in Peru, Oman, Moskau und einem nicht genannten afrikanischen Land. [6]
  7. Mai 2003:
    Sinnlose Medienpräsenz an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea: Als erstes ausländisches Regierungsmitglied überschritt sie die dortige Waffenstillstandslinie und plauderte etwas über Moral, das niemand so richtig verstand. [7]
  8. Januar 2003:
    Vor dem Weltwirtschaftsforum WEF in Davos liess sie verlauten, dass ihre Teilnahme an einen Gesprächstermin mit US-Aussenminister Colin Powell geknüpft sei, um ihm eine Moralpredigt zu halten.
    Ein Trotzkopf wie ein kleines Kind. [7]

Dass Micheline Calmy-Rey sogar bei den eigenen Untergebenen verhasst ist, verwundert da nur noch wenig. Miese Führungseigenschaften werden ihr vorgeworfen, und sie würde ihre Mitarbeiter tyrannisieren.
Tja, wenn man ihr Benehmen auf dem politischen Parkett so mitverfolgt, erstaunt da gar nichts mehr. Wie ein Elefant im Porzellanladen!

Ständig ist sie auf der Suche nach Kameraobjektiven, Mikrophonen und Journalisten, um ihre Mediengeilheit zu befriedigen, ihr Moralgesäusel zu verkünden und ihr gekünsteltes Dauergrinsen in die Welt hinauszutragen. – La vache qui rit.

Wäre Frau Micheline Calmy-Rey auch nur ein kleines bisschen vernünftig und besässe sie auch nur einen klitzekleinen Funken Verstand, müsste sie sich bei ihrem Chaos doch wirklich fragen, ob nicht vielleicht sie selbst die Ursache dafür ist. Ganz sicher könnten eine Menge weitere Probleme vermieden werden, wenn sie endlich erkennen würde, dass ihr Rücktritt als Schweizer Bundesrätin die Lösung für ihren angerichteten Schaden sein könnte. Hätte sie etwas Anstand und Courage, würde sie diesen umgehend einreichen.
Aber von einem Regierungsmitglied darf man nicht so viel erwarten, und schon gar nicht Vernunft und Verstand, und noch weniger Anstand.

Quellenangaben:
[1] http://www.swissinfo.org/eng/front/Call_for_dialogue_stirs_trouble_for_Calmy_Rey.html?siteSect=106&sid=9619954&cKey=1219865991000&ty=st
[2] http://derstandard.at/text/?id=1216325567035&sap=2&_pid=10154355
[3] http://www.weltwoche.ch/dossier/detail.asp?CategoryID=26&DossierID=42
[4] http://www.swissinfo.ch/ger/suche/Result.html?siteSect=882&ty=st&sid=8888360
[5] http://www.swissinfo.ch/ger/archive.html?siteSect=883&sid=6711521&ty=st
[6] http://www.swissinfo.ch/ger/startseite/Visa_Affaere_Auch_Botschafter_im_Visier.html?siteSect=105&sid=5632980&cKey=1111933268000&ty=st
[7] http://online.wsj.com/public/article_print/SB120726161788787931.html

Wirtschaft und FinanzenStaat und RegierungNatur, Umwelt und EnergieGlaube, Kirche, ReligonGesellschaft | 1 Kommentar
11'200'000 Prozent Jahresteuerung
Geschrieben von _DoE_ am Thu, 21. Aug. 2008 um 18:59
Unvorstellbar? – In Zimbabwe ist das Realität!
Kein Wunder arbeitet dort niemand mehr. Stell dir vor, Du bekämest heute für Deine geleistete Arbeit umgerechnet 1 Euro Tageslohn ausbezahlt und morgen wäre dieser gerade noch 0.0032 Euro-Cent wert.

Warum konnte es überhaupt so weit kommen?
Blicken wir ein paar Jahre zurück, als Zimbabwe eine zwar schlecht, aber doch noch einigermassen funktionierende Landwirtschaft hatte.
Die Ländereien wurden von vorwiegend zugewanderten europäischstammenden Farmern bewirtschaftet. Die Felder wurden bestellt und die Früchte geerntet. Die einheimische Bevölkerung arbeitete auf den Feldern und konnte sich dadurch ihren Lebensunterhalt verdienen.

Robert Mugabe, der 1987 nur durch die Abschaffung des Amtes des Premierministers Präsident von Zimbabwe werden konnte, war die von weissen Farmern dominierte Landwirtschaft schon lange ein Dorn im Auge. Ab 1990 begann er dann sukzessive, die weissen Farmer zu vertreiben, und wo er auf Widerstand stiess, sie zu ermorden. Die weissen Siedler hätten schliesslich, so Mugabe, die schwarze Bevölkerung unrechtmässig enteignet. Und daher müsse dieses Unrecht wieder gutgemacht und das Farmland den Schwarzen zurückgegeben werden.

Nun sind die meisten ehemaligen weissen Farmer vertrieben und das Farmland im Besitz irgendeiner einheimischen, schwarzen Bevölkerung. Doch diese bestellt die Felder nicht und fährt daher keine Ernte ein.
Das einst fruchtbare Ackerland steht brach oder verwildert und die Bevölkerung hungert.

Robert Mugabe, bekennender Marxist und Rassist der übelsten Sorte, interessiert den Zustand seines Volkes nicht. Warum sollte es? Wichtig für ihn ist, er kann seinen gewohnten Lebensstandard weiterführen, also als Parasit auf Kosten des Volkes existieren. Und wenn die Menschen ausgequetscht sind und von ihnen nichts mehr zu holen ist, dann muss eben die Notenpresse in Gang gesetzt werden. Irgendwoher muss das Geld für seinen Prunk und Luxus doch kommen.

Die erliegende Wirtschaft und die sich trotzdem stetig erhöhende Geldmenge führt schliesslich zur Hyperinflation: Immer mehr Geld deckt immer weniger Arbeit ab.

Meine treue Leserschaft erkennt in Mugabes Vorgehen Parallelen zur gegenwärtigen Teuerung in der westlichen Welt. Auch hier wird Geld in den Markt geschossen, um den endgültigen Kollaps des untergehenden Kreditwesens so weit wie möglich hinauszuschieben und den Schaden umso grösser werden zu lassen. Die Bevölkerung zahlt diesen Preis mit den ihr auferlegten Steuern. Das Leben wird also nur teurer, weil man die Fehler der andern immer auch mitbezahlen muss.

Der Westen kämpft folglich mit genau demselben Problem wie Zimbabwe – nur in bisher noch geringerem Ausmass: die Wirtschaftskraft sinkt (Rezession) und trotzdem steigen die Preise (Inflation).
Normalerweise müssten in einer Rezession die Preise sinken, damit ein Kaufanreiz gegeben ist. Aber gegenwärtig ist es nicht so. Das heisst: Obwohl die Preise für den Konsumenten jetzt schon zu teuer sind, sind sie jedoch noch immer zu niedrig, um ein Gleichgewicht zu erhalten zwischen der sich im Umlauf befindenden Geldmenge und den dafür erhältlichen Produkten, Dienstleistungen und ähnlichem.
Aber darüber habe ich an anderen Stellen bereits ausführlich berichtet: Die EZB hat den Leitzins erhöht; Die Lebensmittelkrise, ihre Ursachen und die Folgen; Ruhe vor dem Sturm an den Finanzmärkten?; Der Sozialstaat: Aufschwung auf Kredit und Verarmung in Raten.

Apropos Jahresteuerung: Diese ist im Juli im EU-Raum auch bereits auf 4% verbraucherpreisbereinigt (treffender: geschönt) [1] bzw. 4.4% insgesamt [2] angestiegen.
Wann gedenkt die EZB endlich etwas dagegen zu unternehmen? Sie entfernt sich immer weiter von der von ihr selbst gesetzten Höchstmarke von 2.5%.
Die EZB hat nichts unternommen, damit diese 2.5% Inflationsobergrenze nicht überschritten wird. Jetzt ist sie überschritten und sie unternimmt weiterhin nichts, damit die Teuerung nicht noch weiter steigt. Man muss folglich zum Schluss kommen: Die EZB ist unfähig! Und somit überflüssig. Sie ist nur eine riesige, verantwortungs- und rücksichtslose Geldentwertungsmaschinerie.
Wie oben erwähnt, besteht auch diese lediglich aus einigen Schmarotzern, welche sich auf Kosten der Allgemeinheit ein Leben in Saus und Braus leisten.

Quellenangaben:
[1] http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/britische-jahresteuerung-erreicht-rekordniveau;2021928
[2] http://www.stock-world.de/nachrichten/futures_optionen/1792767-Aktuell_EU_Inflation_Juli.html

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Русские идут домой!
Geschrieben von _DoE_ am Tue, 19. Aug. 2008 um 23:27
Russen, verschwindet aus Georgien! Ihr habt dort nichts verloren!

Ihr seid in ein fremdes Land eingedrungen, habt gemordet, geplündert, zerstört, die Menschen aus ihrer Heimat vertrieben sowie Angst und Schrecken verbreitet.
Ist das eure Vorstellung von einem friedlichen Zusammenleben?

160'000 Menschen sind euretwegen auf der Flucht!
Trotz Waffenstillstandsvereinbarung, habt ihr weiterhin öffentliche Einrichtungen niedergerissen, gebombt und gemordet.
Ihr habt die Waffenruhe nicht eingehalten und seid weiter in das georgische Landesinnere vorgerückt. Hinterlassen habt ihr eine Spur der Zerstörung.
Ihr wolltet Tiflis, Georgiens Hauptstadt einnehmen, um damit das ganze Land zu kontrollieren.
Schande über Eure Regierung, die für dieses Vorgehen die alleinige Verantwortung trägt und daher auch die volle Haftung übernehmen müsste!

Kaum an der Macht muss Dmitri Medvedev auch bereits ein Exempel statuieren: Mit ihm ist nicht zu spassen!
Mit Wladimir Putin im Rücken führt er dessen gnadenlos kommunistische Politik weiter. Wenn es darum geht, einen Handelsweg zum Schwarzen Meer aufrechtzuerhalten, dann rechtfertigt das auch einen militärischen Überfall auf den Nachbarn.

Russland ist schon immer ein heimtückischer Aggressor sowie einer der gefährlichsten unberechenbaren, autoritären Staaten gewesen und hat mit diesem Überfall auf Georgien bewiesen, dass es auch heute, genau 17 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion, noch immer zu denselben Greueltaten wie damals fähig ist.

Höchstwahrscheinlich steckt hinter diesem feigen Angriff, wie so oft, Premierminister Wladimir Putin, der ja noch immer die Fäden in Russland in seinen Händen hält und Präsident Medvedev nur als Marionette missbraucht – ihn sozusagen als lebenden Schutzschild vor sich herschiebt.
Putin hat sich schon immer davor gefürchtet, dass sein Energiemonopol in private Hände fallen und er dadurch an Macht einbüssen und die absolute Kontrolle über dieses Milliardengeschäft verlieren könnte.
Genau aus diesem Grund hatte er auch den Multimilliardär Michail Chodorkowskij, ehemaliger Besitzer der Yukos-Ölgesellschaft inhaftieren lassen. Putin unterstellte Chodorkowskij Steuerhinterziehung, um ihn ruhig zu stellen und den Konzern unter staatliche (Putins) Kontrolle zu stellen.
Der wahre Grund für seine Festnahme war aber die von Chodorkowskij geplante Allianz mit amerikanischen Ölkonzernen zu vereiteln. Wäre dieser Vertrag nämlich zustandegekommen, hätte Putin die Kontrolle über das Ölgeschäft verloren. Und das wollte er auf jeden Fall vermeiden.

In Georgien bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an wie damals mit Yukos. Georgien führt derzeit Gespräche mit der NATO (North Atlantic Treaty Organization; Nordatlantische Vertrags-Organisation; militärisch-politisches Bündnis) über seine Aufnahme in deren Organisation. Würde Georgien NATO-Mitglied werden, wären die Gas- und Ölpipelines von Russland durch Georgien zum Schwarzen Meer unter fremder, vorwiegend amerikanischer Verwaltung. Russland verlöre an Macht und Kontrolle. Putin hat sich daher sichtlich bedroht gefühlt. Ein militärischer Schlag gegen Georgien ist somit die logische Folge gewesen. Kommunismus duldet schliesslich keine Kompromisse.

Zudem konnte sich Russland mit diesem Kurzkrieg einen Überblick verschaffen, wie die Welt darauf reagieren würde. Man hat sich sozusagen an diese Sache herangetastet, um zu sehen, was passiert.
Die USA hat das Vorgehen Russlands scharf verurteilt und einen umgehenden Abzug deren Truppen aus Georgien verlangt.
Das mit der Unterdrückung der individuellen Freiheit liebäugelnde Europa, vorwiegend unter Nicolas Sarkozy und Angela Merkel, hat Russland hingegen lediglich um einen vorsichtigen, nicht überhasteten Rückzug gebeten.

Nun meldet sich auch noch Ex-Bundeskanzler und Möchtegern-König von Deutschland, Gerhard Schröder (SPD) zu Wort, indem er den Georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili einen verantwortungslosen Verbrecher nennt und die Handlungen Russlands sogar noch verteidigt.
Mord und Zerstörung werden damit in seinen Augen als Mittel zugelassen, wenn sie den Zweck des Eigennutzens erfüllen. Eigennutzen darum: Schröder ist Mitglied der Verwaltung des russischen Energiekonzerns Gazprom. Er profitiert damit direkt durch die Verwaltung der Pipelines, welche durch Georgien führen; aber nur solange Russland auch die Kontrolle darüber hat. – Typisch Sozi! Ein anderes Verhalten hätte man von ihm auch kaum erwarten können! Arroganz und Egoismus bis zum Abwinken. Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen könnte.

Hinweis für diejenigen Leser, welches es nicht bereits geahnt haben: Der Titel dieses Beitrags fordert Russland auf, endlich zu verschwinden – Russen, geht heim!
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Der G8-All-You-Can-Eat-Plausch-Urlaub ist vorüber
Geschrieben von _DoE_ am Thu, 10. Jul. 2008 um 22:55
Gestern verabschiedeten sich die Staatsherren und die -herrin der Grossen 8 von ihrem Gastgeberland Japan. Vollgefressen und mit je einem Sake-Becher in der Tasche, einem traditionellen japanischen Teebecher im Wert von ca. 1000 US-Dollar, kehrten Sie Toyako den Rücken zu.

Einige Zahlen zum bisher grössten Gipfel aller Zeiten:
2000 Delegierte aus 22 Ländern nahmen daran teil. 4000 Journalisten aus der ganzen Welt berichteten über das Gelage und 20'000 Polizisten schotteten die hohen Damen und Herren vom gegen sie demonstrierenden Mob ab.
Dieser unnötige und menschenverachtende Grossanlass kostete den Steuerzahler übrigens 570 Millionen US-Dollar.

Während sich die Staatsherren ihren politischen Geschäften widmeten, vergnügten sich die First Ladies beim Kimonobinden, Tee anrichten und beim Besuch der Gärten in Makkari. Die Technik kam auch nicht zu kurz: Der weltweit bekannte Roboter Asimo tanzte den Damen ein Ständchen und eine grosse japanische Autofirma stellte ihnen ein neues einsitziges Fortbewegungsmittel, den i-Real vor.

Was will man mehr, als sich eine halbe Woche lang verköstigen, verwöhnen und bedienen zu lassen?

Natürlich wurde auch über ernstere Themen diskutiert: Über die steigenden Energiepreise, die Finanzkrise, die Klimaänderung, das Finanzgeschenk an Afrika, die Produktepiraterie, den freien Welthandel und brandaktuell über die Nahrungsmittelkrise. Letzteres geriet aber sicher schon am Montagmorgen beim 7-Gänge-Lunch des japanischen Michelin-Sterne-Koch Katsuhiro Nakamura in Vergessenheit, spätestens jedoch beim üppigen 18-Gänge-Dinner am selben Abend. Mit diesem kulinarischen Höhenflug wurde schliesslich bewiesen, dass es gar keine Nahrungsmittelkrise gibt.
Ein Auszug aus dem Menü lässt wohl keine Zweifel mehr daran aufkommen: Als Entrée wurde Kaviar, Seeigel und Keganikrabben chaud-froid an Hummercrème serviert. Grillierter Aal, Milchlamm, Meergrundel und Skorpion an Pfeffersauce dekorierten einen der Hauptgänge. Der Nachtisch trug den krönenden Namen "G8 Fantasy". Man möchte sich selbst ein Bild davon machen, aus welchen Zutaten dieser wohl bestanden hatte.
Um die elitären Gäste nicht verdursten zu lassen, hatte man extra die edelsten Weine und kostbarsten Champagner aus Europa angekarrt.

Jawohl, nobel soll die Welt zugrunde gehen!

Die eigentlichen Themen sind beim Schlemmen denn auch praktisch vergessen worden. Zusammengefasst ist man sich zwar einig, dass Probleme vorhanden sind, aber die bekommt man früher oder später schon irgendwie in den Griff.
Einzig Afrika hat den Grossen 8 ins Gewissen geredet, sie möchten endlich das versprochene Kapital locker machen. Schliesslich wäre die afrikanische Bevölkerung am stärksten von der Hungersnot betroffen und daher nicht fähig, für sich selbst zu sorgen.
Naja, das war sie auch vorher nicht. Ihre sozialistischen Diktatoren haben das von den schwachsinnigen westlichen Führern in Form von Entwicklungshilfe verschenkte Kapital eben selbst unter den Nagel gerissen.
Aber das weiss man alles schon. Trotzdem wird weiter umverteilt; vom "reichen" (reich an Schulden) Westen an die "armen" (arm an Vernunft) Diktatoren. Denen kann man schliesslich nicht genug Geld in den Allerwertesten schieben.

Wie das WEF-Treffen wird auch der G8-Gipfel jedes Jahr pompöser, gigantischer und natürlich kostspieliger gefeiert. Noch tags zuvor hatte Gordon Brown, Britischer Premierminister zu verantwortungsvollem Umgang mit Nahrungsmitteln infolge der Lebensmittelkrise aufgerufen. Als sich ihm schliesslich die reichlich und im Überfluss gedeckte Tafel präsentierte, musste er wohl energisch protestiert haben – weil der Champagner nicht kaltgestellt wurde, die Kaviarhäppchen zu klein ausgefallen waren und keine Lachsbrötchen serviert wurden.
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Die EZB hat den Leitzins erhöht
Geschrieben von _DoE_ am Mon, 7. Jul. 2008 um 13:16
Das Geld im Euroraum ist ein Viertelprozent teurer geworden. Trichet und seine Genossen haben sich dazu überwunden, den Leitzins im Euroraum von 4% auf 4.25% zu erhöhen. Man will damit die derzeitige Jahresteuerung von unglaublichen 4.0% in den Griff bekommen, heisst es [1].
Nur so nebenbei: In Belgien erreichte die Inflation im Juni 5.8% und im EU-Neumitglied Slovenien sagenhafte 6.8% (einen Monat zuvor, im Mai waren es noch 6.3%).

Das sind ja beinahe Zustände wie in Zimbabwe!

Das Ziel, welches sich die Europäische Zentralbank selbst gesetzt hat, ist Preisstabilität zu erhalten und die Inflation auf unter 2 Prozent zu begrenzen.
Nun, da hat der zentralistische Geldvernichter sein eigenes Ziel um glatte 100% verfehlt. Da müssten eigentlich jede Menge Köpfe rollen. Stattdessen wird die eigene Unfähigkeit schöngeredet, um vom wirklichen Problem abzulenken.

Wie ich in meinem Beitrag "Ruhe vor dem Sturm an den Finanzmärkten" vom 8. April 2008 bereits geschrieben habe, konnte die Inflation nur solche Höchstwerte erlangen, weil man unüberlegt und die bekannten Folgen ignorierend Geld in den Markt gepumpt hat. Nun steht eine Teuerung von 4 Prozent einem Wirtschaftswachstum von 1.5 bis 2.1 Prozent gegenüber [2 (Achtung: Viele Worte, wenig Sinn und noch weniger Lösungsansätze!)].

Die oben zitierte Quelle gibt den steigenden Energiepreisen die Schuld an der Inflation. Die Energiepreise haben sich jedoch über mehrere Jahre hinweg auf dieses Niveau gehoben. Die EZB hatte diese Entwicklung ja mitverfolgt und sogar Prognosen für dieses Szenario abgegeben. Ihr war diese Tatsache also wohl bewusst, trotzdem hat sie nichts gegen die steigende Teuerung unternommen. Nein, sie hat die Inflation sogar noch angeheizt, indem sie eben Milliarden Euros in den Markt schoss; im Irrglauben, sie könnte damit sterbende Finanzinstitute retten.

Um sich von jeglicher Schuld reinzuwaschen, wird auch festgehalten, dass man kurzfristig vom Kernpunkt der Preisstabilität abweichen musste, um wichtiger erachtete Ziele erfüllen zu können.
Schwachsinn! Diese kurzfristigen Ziele oder eben die sinnlose Überlebenshilfe verreckender Banken sind doch kontraproduktiv gewesen, umso mehr, da auch im kommenden Jahr eine Teuerung von 1.8 bis 3 Prozent einem Wirtschaftswachstum von lediglich 1 bis 2 Prozent gegenübersteht.

Dieses selbstverherrlichende Geplapper der EZB, man müsse ein Ziel fallenlassen, um damit einem anderen Beachtung schenken zu können, ist an Naivität wohl nicht mehr zu übertreffen. Man gesteht damit also ein, dass man nur gerade fähig ist, ein einziges Ziel zu verfolgen, aber niemals beide.
Damit noch nicht genug, man geht sogar noch einen Schritt weiter: Erst nachdem ihr die Inflation aus dem Ruder gelaufen ist, rechtfertigt die EZB ihre schwache Handlung damit, dass sie eine explodierende Teuerung sogar ganz bewusst in Kauf genommen hätte, um sich anderen Prioritäten widmen zu können. Man setzt damit das eine für das andere sogar voraus.
Tragisch dabei ist, dass eben auch diese andere Priorität, die Kreditkrise noch lange nicht ausgestanden ist. Und so wie es aussieht, entgleitet auch dieses Problem ganz langsam den Händen der europäischen Währungshütern.

Unfähigkeit, wo man nur hinsieht!

Der gegenwärtige ökonomische Zustand ist ein Debakel, herbeigeführt durch die inkompetente und verantwortungslose Institution mit dem Namen Europäische Zentralbank:
Schwächelnde Wirtschaft bei gleichzeitig steigender Inflation ist schon eine Gefahr. Wenn nun auch noch die Leitzinsen angehoben werden, dann ist das Gift: Kann ein Unternehmen seine Produkte nicht mehr verkaufen (= Wirtschaftsabschwung), muss es seine Produktionskosten senken (= Effizienzsteigerung). Das Produkt würde dadurch günstiger und für die Kunden attraktiver. Weil aber gleichzeitig Geld für einmalige Investitionen zur Effizienzsteigerung teurer geworden ist (= Leitzinserhöhung), verringern sich die Möglichkeiten, um irgendwelche Einsparungen vornehmen zu können. Zudem sind die Kosten für die Rohstoffe des Produktes angestiegen (= Inflation). Eine Preisreduktion wird dadurch verunmöglicht.

Um zu überleben, hat dieses Unternehmen nun zwei Möglichkeiten zur Auswahl:
  1. Arbeitsplatzabbau
  2. Preiserhöhung
Ich bin davon überzeugt, dass es sich nicht nur für eine einzige Möglichkeit entscheiden wird sondern für beide.

Die kommende Arbeitslosigkeit ist somit direkt der EZB zuzuschreiben. So ist auch der nächste Teuerungsschub bei gleichzeitigem Abschwung vorprogrammiert und damit ebenfalls eine direkte Folge der Fehlhandlungen durch die EZB.
Der Teufelskreis hat begonnen!

Quellenangaben:
[1] http://www.cnbc.com/id/25452035
[2] http://www.ecb.eu/press/key/date/2008/html/sp080614.de.html

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Schluss mit Einheitslohn in Kuba
Geschrieben von _DoE_ am Sat, 14. Jun. 2008 um 16:19
Es gebe Anzeichen dafür, dass die gegenwärtige Gleichmacherei nicht hilfreich sei, liess der stellvertretende Arbeitsminister von Kuba, Carlos Mateu verlauten.

Ach wirklich? Haben die Kommunisten das auch bereits erkannt? – Das hat aber lange gedauert!
Mir war und ist nicht bewusst, dass Sozialismus je auch nur an einem Ort hilfreich gewesen sein soll.

Und der ach-so-gelobte Westen steuert genau in diese Richtung. Ihm kann es nicht genug Gleichmacherei geben. Da wird umverteilt, dass es jedem freiheitlich gesinnten Menschen übel werden muss: Wohlhabende werden arm gemacht und Arme werden arm gehalten. Und dafür erlaubt sich die Elite etwas mehr.

Freiheit ist für die kubanische Bevölkerung ein Fremdwort. Sie hat etlich Kriege und Freiheitskämpfe hinter sich, die sie vom einen Diktator zum anderen geführt haben. Die Folge ist flächendeckende Armut in der Bevölkerung; Armut, wo man nur hinschaut.
Nicht selten kratzen daher einige ihre letzten Dollars zusammen und packen ihr Hab und Gut, um eines Nachts in der Stille mit irgendeinem halbverrotteten Ruderboot die kubanische Insel zu verlassen und das US-amerikanische Gebiet anzusteuern. Der "Southernmost Point" auf Key West ist gerade 'mal 80 Meilen (~130km) von Kuba entfernt und nicht selten erste Landestelle für geflohene Kubaner. Florida ist daher häufig auch die neue Heimat tausender Exilkubaner.

Nun soll sich alles ändern. Carlos Mateu möchte dafür sorgen, dass in Zukunft jeder Arbeiter das verdient, was er zu produzieren fähig ist.
Das sind ja regelrecht marktwirtschaftliche Anzeichen!
Sollte sich dieses System durchsetzen, steht auch dem Wachstum des momentanen mickrigen Monatseinkommens der Kubaner von etwa 20 US-Dollar nicht mehr viel im Weg.

Während wir uns im Westen mit einer explodierenden Teuerung, Steuererhöhungen, möglichem Arbeitsplatzverlust, Kürzung der Sozialleistungen und Erhöhung derer Beiträge, Rentenkürzungen und Erhöhung des Renteneintrittsalters sowie weiteren kostspieligen Regierungsspielereien abgeben müssen, schrumpft mit jedem dieser höchstintelligenten Schachzüge unser Einkommen – und natürlich auch unser Vermögen, sofern man überhaupt noch eins hat.

So ist die Welt: Die einen versuchen, den roten und blutverschmierten Klauen des Sozialismus zu entkommen und die anderen können es kaum erwarten, von eben diesen Klauen zerfleischt zu werden.
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Die Iren kippen den EU-Reformvertrag
Geschrieben von _DoE_ am Fri, 13. Jun. 2008 um 23:20
Nach dem Nein zur EU-Verfassung durch die Franzosen und Holländer verpasst nun auch Irland dem Moloch EU eine schallende Ohrfeige mit dem Nein zum Reformvertrag.

Bei einer Wahlbeteiligung von 53.1 Prozent haben die Wahlberechtigten mit 53.4 Prozent den EU-Reformvertrag abgelehnt. Damit fällt die EU in eine tiefe Krise, die sie nicht so schnell überwinden wird.
Schliesslich waren sich die EU-Funktionäre sicher, dass sie mit dem aktuell ausgearbeiteten, 300-seitigen Regelwerk mehr Handlungsspielraum ergattern könnten. Doch die Iren blieben skeptisch.

Das Resultat ist grundsätzlich nicht überraschend ausgefallen. Bereits im Vorfeld der Abstimmung haben sich klare Vorteile für die EU-Gegner abgezeichnet.
Wenn selbst der irische Premierminister Brian Cowen sagt, er habe den Vertrag nicht gelesen, dann soll das etwas heissen. Auf den Strassen in ganz Irland war dann auch zu hören und zu lesen: "Warum für etwas stimmen, das man nicht versteht?"

Bereits werden erste Forderungen der Europaparlamentarier laut, man müsse die Abstimmung wiederholen.

Warum gibt es nur immer Regierungsmitglieder, die den Willen des Volkes nicht akzeptieren können?

Genau darum konnte in den anderen EU-Mitgliedstaaten auch nicht das Volk über den EU-Reformvertrag befinden sondern nur die Regierungen.
Man ahnte in allen Regierungspalästen der EU-Mitglieder, dass der Wille des Volkes eben nicht identisch mit demjenigen ihrer Führer ist. Also sorgte man dafür, dass das Volk in dieser Angelegenheit gar nicht erst bestimmen kann.

Aber wir leben doch in einer Demokratie? – Ja, wir leben in einer Demokratie; in einer gelenkten, geregelten, gesteuerten, diktierten Demokratie! Wir leben hinter einer Fassade "Demokratie", die langsam zu bröckeln beginnt. Dahinter tobt schon lange Leviathan in Gestalt eines José Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident mit seinen Handlangern, die alle gierig nach noch mehr Macht schreien.

Nun haben sie ausgeträumt. Die EU hat weder eine Verfassung noch einen Vertrag. Ihr sind die Hände gebunden.
Der Wunsch nach einem Grossreich EU ist gescheitert.
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Der Bespitzelungsstaat zeigt Folgen – erschreckende!
Geschrieben von _DoE_ am Mon, 9. Jun. 2008 um 00:16
Seit einigen Tagen sind die Umfrageergebnisse zur Vorratsdatenspeicherung publik. Wie zu erwarten war, sind die Folgen erschreckend, ja geradezu beängstigend.

Seit Januar 2008 werden in Deutschland Internetverkehr (e-Mail und surfen) sowie Telefon- und Handy-Gespräche nicht nur komplett überwacht sondern aufgezeichnet und für mindestens sechs Monate gespeichert. Die totale Überwachung des Bürgers ist damit Realität geworden. Genau wie sie es in der ehemaligen DDR und der Sowjetunion war und sie es in Nordkorea, China und den kommunistischen Staaten in Afrika noch immer ist.
Deutschland erweitert damit diese Liste der Bespitzelungsstaaten dank Wolfgang Schäubles paranoiden Wahnvorstellungen, er könnte einem Attentat zum Opfer fallen. – Nun, ein Verlust wär's keiner!

Tatsache ist, dass jedes Gesetz mehr Unheil anrichtet, als es zu vermeiden vermag. So ist es immer gewesen und so wird es auch immer sein. Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung macht da genausowenig eine Ausnahme.

Die vom forsa-Institut durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass ...
  • 52% der Befragten aufgrund der staatlichen Bespitzelung KEINEN telefonischen Kontakt mehr zu Psychotherapeuten, Drogen- und Eheberatungsstellen aufnähmen, wenn sie deren Dienste benötigten.
  • 46% der Befragten in der Vorratsdatenspeicherung einen unnötigen Eingriff in die eigenen Freiheitsrechte sehen.
  • 11% der Befragten auf die Benutzung von Telefon, Handy, Internet und e-Mail in gewissen Situationen verzichten.
  • 6% der Befragten weniger Telefonanrufe erhalten als noch vor der Einführung des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung.
  • 27% der Befragten gar nicht wissen, dass das Bespitzelte gespeichert wird.
Details sind der Quelle [1] zu entnehmen.

Ist es nicht eine äusserst bedenkliche Entwicklung, wenn selbst Menschen in Not sich nicht mehr trauen, ihren Arzt telefonisch zu kontaktieren, aus Angst, sich vor dem Überwachungsstaat entblössen zu müssen?

Ist das nicht ein Zeichen, dass unsere Regierungen einen Punkt überschritten haben, den man als Mensch nicht mehr akzeptieren kann?
Ist es nicht Zeit, Gegendruck zu erzeugen, bevor wir vollkommen in ein totalitäres Staatssystem abgleiten?
Wir sind bereits am Rutschen und die Geschwindigkeit bergab nimmt zu. Irgendwann kriegen wir keinen Halt mehr, und dann ist alles zu spät. Wer weiss, was dann geschieht!? – Ich mag es nur erahnen.

Wir sollten daher mit aller Kraft verhindern, dass keinesfalls das eintritt, was Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Regierungschef nur allzugerne hätte:

Wir beschliessen etwas, stellen es in den Raum und warten dann einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.


Quellenangabe:
[1] http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/forsa_2008-06-03.pdf
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