Wer ist Verursacher der Butterkrise in Norwegen?
Geschrieben von _DoE_ am Mon, 26. Dec. 2011 um 01:39
Die Norweger haben ihre Esskultur verändert. Es werden weniger Kohlenhydrate dafür mehr Fett verzehrt. Das hat zu einem akuten Buttermangel in den Läden geführt. Die Krise hat sich soweit zugespitzt, dass dieses Jahr kaum Weihnachtsplätzchen gebacken werden können.

Wenn ein Markt einer gesteigerten Nachfrage nicht nachkommen kann, dann muss etwas oder jemand es verhindert haben.
Fokussieren wir also die Hintergründe: Weil der Markt in Norwegen staatlich reguliert wird, konnte (besser: durfte) er nicht auf die erhöhte Nachfrage reagieren. Norwegen hat nämlich eine strikte Milchquote, aufgrund derer Butter nun zur Mangelware geworden ist. Die Milchbauern dürfen auch bei gesteigerter Nachfrage nur das verordnete Kontingent produzieren, ausser die Regierung hebt es auf. Aber dann ist es vielfach zu spät; genau wie derzeit. Denn erst als die Krise ihren Höhepunkt erreicht hatte, reagierte die Regierung und lüpfte ihr schweres, breitgesessenes Hinterteil. Obwohl man bereits im November einen um 30 Prozent höheren Butterkonsum als in den vergangenen Jahren festgestellt hatte.

Dann sind da noch die von der Regierung erhobenen ausgeprägt hohen Importzölle auf Butter, welche die Krise zusätzlich angeheizt haben. Auch diese Zölle wurden zu spät gesenkt; nämlich erst, nachdem sich die Krise bereits manifestiert hatte. Als Folge davon haben Schwarzmarkt und Schmuggel den onehin hohen Butterpreis in Norwegen schliesslich noch weiter in die Höhe getrieben. Für ein Pfund bezahlt man gegenwärtig teilweise über 100 Euro.

Man rechnet damit, dass das Butterangebot erst Ende Januar 2012 die gestiegene Nachfrage wieder decken kann.

Wir stellen fest: Überall, wo der Staat mit seiner trägen Bürokratie seinen Apparat in Bewegung versetzen muss, entstehen Krisen. Weil zu viel Zeit verstreicht, bis auf eine Aktion eine Reaktion durch den schwerfälligen Staatsapparat erfolgt. Umso verheerender fallen solche Krisen aus, je stärker die staatliche Regulierungswut den freien Markt zum Erliegen bringt.
Diese Tatsache erkennen wir auch in den vorwiegend kommunistisch diktierten Staaten wie beispielsweise in Nordkorea, Kuba und Zimbabwe bzw. Afrika ganz allgemein sowie in grossen Teilen Asiens. Überall im real existierenden Sozialismus entsteht eine systembedingte Unterversorgung, welche schliesslich zu Krisen führt.
In einem freien Markt, wo die Nachfrage das Angebot automatisch über den Preis reguliert, ist das unmöglich.

Wer also Krisen verhindern will, muss den Staat schwächen und den Markt nicht nur von sämtlichen staatlichen Interventionen befreien sondern ihn auch davor schützen.
Wer nicht hungern will, muss dem aufkeimenden Sozialismus die rote Karte zeigen und die ihn propagierende Regierung in die Wüste schicken, so auch die norwegische. Diese hat einen schweren Fehler begangen. Folglich muss dieses fehlbare Regime die Konsequenzen für sein Handeln in vollem Umfang übernehmen und kollektiv zurücktreten.
Wir brauchen Kompetenz und keine Ideologen, die für Engpässe in der Nahrungsmittelversorgung sorgen, Krisen herbeiführen und nur ihre Geldbörse auf Kosten des gebeutelten Steuerzahlers füllen.
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Kim Jong Il ist offiziell tot
Geschrieben von _DoE_ am Mon, 19. Dec. 2011 um 19:12
Kim Jong Il
Sein Vermächtnis: Eine soziale Wüste, wo man nur hinsieht.
Hurra! Lasst uns eine Party feiern. Solche Schlagzeilen bieten doch regelrecht Anlass dazu.

Endlich wieder ein Despot weniger. Man geht zwar davon aus, dass er schon länger nicht mehr lebt, doch nun ist es offiziell. Er soll an einem Herzinfarkt krepiert sein, während einer seiner unzähligen "intensiven Feldinspektionen".
Jawohl, Nordkorea befindet sich im Kriegszustand, seit 1994 als Il faktisch die Macht übernommen hat. Im Krieg gegen einen imaginären Feind, dem Wohlstand im umliegenden Ausland, der Nordkorea bedrohen soll.
Tja, das klingt zwar etwas paranoid, ist aber typisch für alle kommunistischen Herrscher. Sie fühlen sich immer bedroht. Sie haben Angst davor, die Macht anderen abgeben zu müssen, die es vielleicht besser machen könnten. In der Folge schotten sich diese Staaten vom Ausland ab und rufen das Kriegsrecht aus. Eine komplette Informationssperre erlaubt dem Diktator schliesslich, das Volk mit seiner Propaganda zu berieseln und zu desinformieren. Und die armen Teufel glauben diesen Quatsch sogar, da sie es nicht besser wissen dürfen.
So bejubeln sie ihren Unterdrücker und sehen in ihm sogar einen Halbgott, der sie vor dem ernannten imaginären Feind beschützt, der Nordkorea vernichten möchte.

Aus Angst vor Anschlägen auf seine Person reiste Kim Jong Il immer mit gepanzerten Zügen aber nie mit dem Flugzeug ins Ausland zu Despotentreffen. Meistens wurden mehrere Züge gleichzeitig losgeschickt, um den imaginären Feind zu verwirren, damit er nicht wüsste, in welchem Zug er sich versteckt hielt.

Kim Jong Il war nicht nur Herz- und Zuckerkrank sondern litt auch unter akutem Verfolgungswahn. Wahrscheinlich als Folge seiner Diabetes. Er war schwerstens Schizophren. Genau wie alle kommunistischen Tyrannen. So beispielsweise der ehemalige kambodschanische Diktator Pol Pot, der alle Brillenträger als intellektuell und ihm geistig überlegen betrachtete und sie daher zusammen mit insgesamt zwei Millionen Kambodschanern hinrichten liess.
Oder der chinesische Massenmörder und Ex-Diktator Mao Tse Tung, der langsam in eine Paranoia verfiel und sogar eine Aversion gegen das Baden entwickelte. Seine möglichen Amtsnachfolger eliminierte er systematisch. Gegen 100 Millionen Menschen wurden Opfer seiner kommunistischen Politik. Ein grosser Teil davon nur, weil er sich vor ihnen fürchtete.
Oder der russische Terrorfürst Wladimir Iljitsch Uljanow alias Lenin, der jegliche ärztliche Hilfe verwehrt hatte und durch seinen fortschreitenden paranoiden Wahn im Roten und Weissen Terror mindestens 10 Millionen Menschenleben zu verantworten hatte.
Oder der sowjetische Ex-Diktator Josef Stalin, bei dem bereits vor seiner Machtübernahme Paranoia festgestellt wurde. Diese verstärkte sich während seiner Herrschaft und manifestierte sich in Schlächtereien und Hinrichtungen, den sogenannten Stalinschen Säuberungen. Er sah in jedem einen Feind und hat 60 Millionen Menschen auf dem Gewissen.
Oder der damalige DDR-Diktator Erich Honecker, der mit seiner penibel aufgebauten Bürokratie alle Stasi-Abteilungen von weiteren Abteilungen kontrollieren und überwachen liess. Und diese wurden wieder von anderen überwacht und so weiter und so fort. Auch er sah in jedem einen Feind. Um sich dieser zu entledigen, baute er Terrornetzwerke auf und liess die politischen Gegner flächendeckend ausradieren.
Diese Aufzählung liesse sich beliebig weiterführen.

Nun ist er also weg, der nordkoreanische Diktator Kim Jong Il. Doch dieses rote Gesindel will einfach nicht komplett vom Erdboden verschwinden. Sein Nachfolger Kim Jong Un gilt bereits jetzt als kommunistischer Hardliner.
Wahrscheinlich weil er während seiner Jugendzeit in einem Internat im Schweizerischen Köniz-Liebefeld bei Bern zur Schule gegangen war. Ob das stimmt? – Man weiss es nicht so genau, da er unter anderem Namen dort gewesen sein soll. Aber die Schweizer sind bekannt für ihren Drill, die politische Willkür der Regierung und ihre Geheimoperationen. So würde das alles doch hervorragend zusammenpassen.

Kim Jong Ils Vermächtnis ist blanker Horror. Armut pur. Praktisch die gesamte Bevölkerung ist unterernährt. Das kommunistische Staatsfernsehen erklärt sogar, welche Gräser und Blätter man essen könne. Sinnlos wie der Kommunismus selbst, denn die wenigsten können sich dort überhaupt ein TV-Gerät leisten.
Das Wirtschaftssystem ist komplett zusammengebrochen. Kim Jong Ils Politik drehte sich allein um die militärische Verteidgung gegen den von ihm erklärten imaginären Feind.
Statt in Ackerbau und Landwirtschaft investierte er in Waffen und den weltweit grössten Militärapparat.
Statt gegen den Hunger vorzugehen, baute er über 30'000km mehrspurige Autobahnen quer durch Nordkorea, die alle verwaist sind, weil sich niemand ein Auto leisten kann und Treibstoffe rationierte Mangelware sind.
Statt für allgemeines Wohl zu sorgen, liess er es sich persönlich gut gehen, indem er jährlich 200 Millionen US-Dollar Staatsgelder illegal abzweigte und sich damit ein Leben in Saus und Braus gönnte. Er allein befand sich auf einer saftigen Wiese, während das Volk in einer kargen Wüste dahinvegetieren musste und noch immer muss.

Kim Jong Ils Tot ist kein Verlust. Darum trauere ich auch kein bisschen um ihn. Im Gegenteil: Ich habe gerade eine Flasche Sekt geöffnet, mit der ich mir nun genüsslich den Abend verzücke. Immer im Wissen, dass es nun ein Arschloch weniger auf der Welt gibt.
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Griechenland-Rettung mit 100%-Erfolgsgarantie
Geschrieben von _DoE_ am Sat, 17. Dec. 2011 um 18:27
Acropolis Now
Papandreous Rücktritt war für ihn solch ein Horror, dass es ihm die Schweissperlen auf die Stirn trieb. Mein Rettungsplan könnte bei ihm das gleiche noch einmal auslösen.
Endlich ist sie weg, diese rote Socke! Allerhöchste Zeit, dass dieser verdammte Sozialistenführer, der griechische Ministerpräsident Giorgos Andrea Papandreou endlich zurückgetreten ist. Schade nur, dass er sein angerichtetes Chaos nicht auch gleich mitgenommen hat.

Griechenland brennt: Die Menschen sind auf der Strasse, weil ihnen ihr sozialistisches Regime die Existenzgrundlage genommen hat. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen; weitere zehn Prozent, nachdem Papandreou noch schnell sein Sparprogramm durchgepaukt hat. Kein Wunder, denn Steuererhöhungen und neue Steuern sind Gift für den Konsum. Die Menschen konnten sich bisher kaum etwas leisten und jetzt schon gar nicht mehr. Die staatliche Kleptokratie hat ein unerträgliches Ausmass angenommen. Griechenland bzw. das dortige Regime ist für die Menschen zur Lebensbedrohung geworden.
Kurz: Der Sozialismus unter Papandreou hat seine wahre Fratze der Apokalypse offenbart, indem er ökonomische Destruktion, politische Instabilität, soziale Unruhen und kollektive Armut herbeibeschworen hat.

Jetzt zählt nicht das Kollektiv sondern ausschliesslich das Überleben des Individuums. Man darf den Einzelnen daher nicht mit noch mehr Staatsabgaben traktieren sondern muss ihn entlasten. Höhere und neue Steuern sind kontraproduktiv, wie aus den Fakten doch zu erkennen ist. Sie setzen falsche Anreize und verhindern Eigeninitiative. Wer will schon etwas unternehmen, wenn er die Einnahmen für seinen betriebenen Aufwand einer inkompetenten Führung abgeben muss und schliesslich leer ausgeht?

Die Griechen (nicht die Regierung sondern jeder Einzelne) sollen jede erdenkliche Hilfe bekommen. Nur Geld oder materielle Dinge darf man ihnen nicht geben. Sozialisten darf man niemals Geld geben, weil sie sonst nichts mehr tun. Die Vergangenheit bestätigt diese Tatsache.
Sozis müssen in ihrem eigenen verherrlichten roten Sumpf ersaufen, damit sie am eigenen Leib spüren, dass ihr System nicht funktioniert. Nur so werden sie erkennen, dass man Geld als Wertkonserve erst dann bekommt, wenn man es sich mit entsprechender Leistung auch verdient hat. Kostenloses Kapital hat hingegen keinen Wert. Damit werden die Schulden nicht eliminiert, es bezahlt sie nur ein anderer. Die Ungerechtigkeit würde dadurch nur noch verstärkt, indem jene belohnt werden, die Scheisse gebaut haben und jene bestraft, die sich ein Leben lang aufgeopfert und sich nichts zu Schulden haben kommen lassen.
Ein Schuldenerlass ist folglich genauso falsch wie die Milliarden-Geschenke aus dem EFSF (die Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität; der Euro-Rettungsschirm) für gescheiterte Sozialstaaten und versagende Regierungen.

Mein hier vorgestellter Rettungsplan ist meine kostenlose Hilfe, um Griechenland ohne Risiko, dafür zu 100 Prozent wieder flott zu kriegen:
  1. Die Staatsschulden werden für die kommenden zehn Jahre eingefroren. Das heisst, die Schulden von gegenwärtig etwa 300 Milliarden Euro bleiben zwar bestehen, es fallen aber keine neuen Schuldzinsen mehr über diese Jahre hinweg an.
  2. Austritt aus der EU und dem IWF. Einführung des Neuen Drachmen als nationale Währung.
    Der Neue Drachmen wird nicht staatlich kontrolliert sondern fest an den Wert des Goldes gebunden. Dadurch wird verhindert, dass sich plötzlich wieder mehr Geld im Umlauf befindet, als durch ökonomische Tätigkeit erwirtschaftet werden kann. So wird einer neuen Überschuldung vorgebeugt und die Inflation minimiert.
    Mit genau diesem Problem kämpfen EU und IWF derzeit. Und Griechenland soll schliesslich davor bewahrt werden, genau diesen Fehler noch einmal zu begehen.
  3. Steuern und sonstige staatliche Abgaben werden sistiert. Der Grieche braucht sein Geld um zu Überleben und nicht um das angerichtete Fiasko der sozialistischen Papandreou-Regierung auszubaden. Wir schaffen lieber individuellen Wohlstand als kollektive Armut.
    Dieser Punkt hat zusätzlich einen wegweisenden, positiven Nebeneffekt: Er bietet doch den bisher fehlenden Anreiz, ökonomisch endlich etwas zu unternehmen. Denn nur wer weiss, dass er sämtliche geernteten Früchte für seinen geleisteten Aufwand behalten kann, wird auch Aufwand betreiben und etwas leisten wollen.
  4. Vorangehender Punkt lockt neue Unternehmen nach Griechenland, die steuerfrei und daher günstig produzieren können. So fliesst dringend benötigtes Kapital ins Land.
    Um jedoch Nebenwirkungen sogenannter Offshore-Unternehmen zu vermeiden, die nur ihren Firmensitz steuerfrei in Griechenland ansiedeln wollen, aber auswärts produzieren, werden solche gar nicht zugelassen. Sprich: Unternehmen, welche Arbeitsplätze schaffen und im Inland produzieren, sind von jeglichen fiskalischen Abgaben befreit.
  5. Enteignung der Regierung und Beamten; rückwirkend bis zum 4. Oktober 2009, dem Amtsantritt des endlich zurückgetretenen Ministerpräsidenten Giorgos Andrea Papandreou.
    Diejenigen, die Chaos verursacht haben, müssen für ihren angerichteten Schaden nicht nur die volle und alleinige Verantwortung übernehmen sondern auch dafür haften. Allein der Gerechtigkeit wegen.
    Das dadurch freiwerdende Kapital von gegen 100 Milliarden Euro (geschätzt) wird zur Schuldentilgung aufgewendet.
  6. Anstehende und bereits ratifizierte Verträge zum Verkauf von Teilen der griechischen Infrastruktur (Häfen, Lotterie, Strassen usw.) ins Ausland werden zurückgezogen bzw. annulliert. Auf diese Weise wird der Kapitalabfluss aus Griechenland verhindert.
  7. Es werden neue Verträge zum Verkauf der gesamten griechischen Infrastruktur ausgearbeitet, die sich an inländische Unternehmen richten oder solche, die sich in Griechenland niederlassen werden.
    Damit wird dringend benötigtes Kapital ins Land geholt, das schliesslich zur restlichen Schuldentilgung aufgewendet wird.
  8. Aufgaben der sogenannten öffentlichen Sicherheit, die eigentlich durch den Staatsapparat hätten wahrgenommen werden sollen, aber aus Bequemlichkeit aufs schändlichste vernachlässigt wurden, werden von privaten Unternehmen übernommen. Die Finanzierung erfolgt nicht wie üblich nach dem Prinzip der Kleptokratie (alle werden gezwungen zu bezahlen) sondern nach dem Prinzip des Verursachers (es bezahlt, wer ein Problem verursacht).
    Das Verursacherprinzip hat den Vorteil, dass auch nur derjenige haftet, welcher Schaden anrichtet. Das gängige Kleptokratieprinzip der gegenwärtigen Sozialstaaten hingegen belohnt denjenigen, der Schaden anrichtet, weil die Kosten dafür vom Geschädigten, aber nicht vom Verursacher übernommen werden.

Nach Ablauf meiner gesetzten Frist von 10 Jahren wird Griechenland schuldenfrei sein und prosperieren. – Garantiert!
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Die Occupy-Bewegung oder: Der Aufstand der Narren
Geschrieben von _DoE_ am Sun, 20. Nov. 2011 um 17:37
V wie Vendetta
V bekämpfte im Streifen "V wie Vendetta" das korrupte Regime im totalitären Staat.
Die Occupy-Bewegung kämpft für ein totalitäres System, in welchem eine Regierung die absolute Macht erhalten soll.
Die Occupy-Bewegung ist als Folge der zunehmenden Zahl bankrotter Sozialstaaten entstanden. Die Aktivisten sind der Meinung, dass die Banken die Verursacher dieser Sozialstaatenpleiten sind. Die Bankenrettung habe so viel gekostet, dass die Sozialstaaten nicht mehr existieren könnten. Daher fordern sie eine erhöhte staatliche Kontrolle und Überwachung der Finanzinstitute sowie eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte.

Nur Narren, die nicht denken können, schwafeln solch wirres, realitätsfremdes Zeugs.
Die wahren Ursachen für den Kollaps der Sozialstaaten liegt im Sozialstaat selbst. Aber das wollen diese Narren natürlich nicht erkennen, weil sie dadurch ihre Ideologie über Bord werfen müssten. Und das wollen sie nicht. Also stellt man einen ihrer Doktrin entsprechenden Sündenbock an den Pranger und lästert über ihn.
Heute sind es die Banken, die ach-so-gierig das Geld genommen haben, das ihnen unsere Regierungen in den Allerwertesten geschoben haben.

Nennen wir die Ursache doch beim Namen: Nicht die Banken sind schuld, dass sie zinsloses oder gar kostenloses Kapital entgegengenommen haben. Sie wären dumm gewesen, hätten sie es nicht genommen. Schuld ist die Regierung, die kostenloses Kapital verteilt hat. Wenn sie schon wusste, dass diese Darlehen den sicheren Ruin des Sozialstaates bedeuten würde, warum hat sie trotzdem schaufelweise Milliarden den Finanzinstituten nachgeworfen?
Ich weiss, Narren können diese Tatsache nicht erkennen. Narren sehen nur, was sie sehen möchten, da es ihnen an Intelligenz fehlt.

Übrigens: Die Finzanzinstitute haben die vom Staat erhaltenen Darlehen längst wieder zurückbezahlt. Der Sozialstaatenbankrott ist folglich nicht auf dieses "fehlende" Kapital zurückzuführen. Dieses Kapital fehlt ja nicht, es ist wieder da!
Es fehlt jedoch eine Menge anderes Kapital, das eine inkompetente Regierung kopf- und verantwortungslos verpulvert hat; indem sie mehr ausgegeben als eingenommen hat.
Jede Hausfrau hat ihr Haushaltsbudget besser im Griff als unsere opportunistische Regierung, die sich immer wieder mit den Worten "ohne uns gäbe es nur das Chaos" so selbstverherrlichend rühmt. Was wir heute haben, ist ja kein Chaos sondern lediglich eine von der Regierung herbeigeführte, geplant unkontrollierbare Unordnung – nicht wahr?

Betrachten wir die Angelegenheit doch 'mal so: Würde ich der Occupy-Bewegung einige tausend Euro spenden, würde sie gierig nach dem Geld grabschen. Auch dann, wenn die Spende dadurch meinen sicheren Abstieg in die Armut bedeuten würde. Das wäre ihr egal. Sie würde nur erwidern: Ich hätte ja kein Geld verschenken müssen, wenn ich dadurch meinen Ruin besiegeln würde.
Und dasselbe muss doch auch für die Regierung gelten! Insbesondere für die EU-Regierung mit ihren geschnürten Rettungspaketen in der Form von in Geschenkpapier eingewickelten zinslosen Darlehen an konkursite Sozialstaaten. Denn dieses Geld wird nie irgendwelche Früchte tragen können, weil es sich irgendwo in den unüberschaubaren Katakomben des Staatsappartes in Nichts auflösen wird.
Identisch dazu: Meine Spende an die Occupy-Bewegung würde ebenfalls irgendwo in ihrem Sumpf versickern, wo keiner einen nennenswerten Nutzen daraus zöge. Nicht einmal ich als Spender. Das Geld wäre für immer verloren.
Die staatlichen Darlehen zur Bankenrettung jedoch nicht. Wir wissen, dass diese zurückbezahlt wurden.
Das soll aber keinesfalls heissen, dass ich eine staatliche Bankenrettung unterstütze. Nein, niemals! Denn sie ist wettbewerbsverzerrend und marktzerstörend.

Wo das Übel denn nun wirklich versteckt ist, kann man mit ein wenig gesundem Menschenverstand selbst erkennen: nicht bei den Banken sondern bei der Regierung.

Warum der Staat nur wenig bis gar nichts gegen diese Occupy-Aktivisten unternimmt, ist auf folgendes zurückzuführen: Der Staat ist einerseits von der Idee, mehr Macht zu erhalten natürlich sehr angetan. Das erlaubte ihm nämlich, neue Steuern auf Finanztransaktionen zu erheben und sich dadurch seiner vernichtenden Regulierungswut hinzugeben. Andererseits lacht sich die Regierung ins Fäustchen und freut sich darüber, dass die Meute auf die Banken losgeht und diese die Hucke voll kriegen und nicht sie.
Hingegen ist die Occupy-Bewegung sowohl rufschädigend für die von diesem Narrentum betroffenen Städte als auch eine unabschätzbare Gefahr für die dortigen Finanzplätze. Ein grosser Teil der Bevölkerung erkennt in diesen Aktivisten nämlich nicht nur eine Bedrohung sondern auch eine Gefährdung der Sicherheit und der öffentlichen Ordnung sowie einen Angriff auf die individuelle Freiheit.
Für Staat und Behörden ist dies folglich eine Patt-Situation: Eigentlich möchte man diese Narren-Bewegung endlich auflösen, um Ruhe und Ordnung wieder herstellen zu können, doch den Ruf nach staatlichem Eingriff in die Finanzmärkte möchte man möglichst unverhallt lassen.
Dieser Ruf scheint denn aus staatlicher Sicht auch mehr Gewicht zu haben. Daher unternehmen die Behörden nichts gegen diese Narrenposse. Und wenn doch, dann lässt man die Aktivisten kurz darauf wieder ihrem Treiben nachgehen. So erweckt man wenigstens nicht offensichtlich den Eindruck, man unternähme nichts.

Der Sozialstaatenbankrott ist kein Versagen der Banken sondern ein politisches.
Wenn man nun also demonstrieren möchte, dann bitte gegen die interventionistische Politik und die von ihr gestellte inkompetente Regierung, welche alles bisher Funktionierende kaputtreguliert hat.
Die Regierung hat zu viel Macht und diese schwerstens missbraucht, sodass der gegenwärtige Zustand eintreten konnte. Wir dürfen also keinesfalls der Regierung noch mehr Macht in die Hände geben, sondern müssen sie unbedingt entmachten. Nur so können wir verhindern, dass dieses Unheil je wieder eintreten kann.
Es zeugt doch sehr von Naivität und Unvernunft der Occupy-Bewegung, wenn man genau denen mehr Macht und Einfluss übertragen möchte, denen wir den Ruin der Sozialstaaten zu verdanken haben.
Wenn wir also auf die Strasse gehen, dann wie V in "V wie Vendetta" – im Kampf gegen unser bereits totalitäres Regierungs- und Staatssystem; gegen unsere Regierung, die uns unterdrückt, ausgebeutet, beraubt und auf's schlimmste hintergangen hat; und gegen die Behörden, die ja ausschliesslich die Interessen dieser Regierung durchsetzen.

Das Leben ist kein Ponyhof, in welchem die Regierung auf unserem Rücken ihre miesen Geschäfte abwickeln und uns dabei ihre Hacken in die Seiten rammen darf!
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Dilettant Hildebrand und seine desaströse SNB-Politik
Geschrieben von _DoE_ am Thu, 15. Sep. 2011 um 16:58
Mit der von der SNB festgelegten Untergrenze von 1.2 Franken pro Euro macht die Schweiz denselben Fehler wie die EU. Die EZB überschwemmt den Markt mit Euro, die SNB mit Franken. Alles ist zu einem perversen Spiel der sogenannten "Währungshüter" verkommen, in welchem es nur noch darum geht, wer mehr Geld drucken und seine Währung schneller entwerten kann.
Man darf hier durchaus von einem Anketten des Schweizer Frankens an den Euro sprechen. Denn die europäische Gemeinschaftswährung wird kaum mehr einen Aufschwung verzeichnen können. Zu viele ungelöste Probleme bezüglich insolventer Sozialstaaten verhindern einen Wertzuwachs.
Mit dieser Tatsache vor Augen muss gegen die Entscheidung Philipp Hildebrands, Vorsitzender der Schweizerischen Nationalbank SNB vehement protestiert werden. Ich fordere daher seinen umgehenden Rücktritt!

Es ist abstrakt, die Kontrolle der Währung eines mehr oder weniger unabhängigen Staates abzugeben und sie den Entscheidungen der zentralistischen EZB bzw. dem IWF auszusetzen.
Das ist nicht nur Philipp Hildebrands stilles Eingeständnis seiner eigenen Unfähigkeit, den Schweizer Franken hüten zu vermögen; es ist auch ein politisches sich Unterwerfen einer fremden Macht.

Der Euro hat nicht nur sondern ist ein längjähriges, fortwährendes, ja fundamentales Problem, das mit seiner Einführung geschaffen wurde. Dieses Problem kann nicht gelöst werden, indem man mehr Geld druckt, noch indem man andere Währungen einer ins Tal fegenden Lawine angleicht. Es ist daher dilettantisch, den Schweizer Franken an eine Währung zu knüpfen, dessen Untergang vorhersehbar ist.
Ich gebe dem Euro als gesamteuropäische Einheitswährung keine drei Jahre Überlebenschancen mehr. Einerseits wegen dem EU-Rettungsschirm für bankrotte Staaten und andererseits, weil er zu einem Spielball einer sozialistischen Ideologie verkommen ist.
Eine Währung, welche nicht annähernd die Wirtschaftskraft abbildet, verdient es nicht, als Währung bezeichnet zu werden. Eine Währung, dessen Geld beliebig vermehrt werden kann und dadurch nicht mehr Träger seines effektiven Wertes ist, ist keine Währung.

Nur weil in den Köpfen unserer Regierungen die Idee "Mehr Geld verhindert die Insolvenz" herumspukt, muss diese Idee ja nicht zwingend richtig sein. Grundsätzlich ist dieser Spuk doch eher der Grund für die Insolvenz: Man hat über die Verhältnisse gelebt und das Geld aus dem Fenster geschmissen. Sprich: Man wurde gezwungen, Geld für sozialstaatliche Aufwände zu bezahlen, für die man nie auch einen Ertrag bzw. eine direkte und gleichwertige Gegenleistung erhalten hat und auch nie erhalten wird.

Die Schweiz galt bis anhin als relativ sicherer Hafen, weil sie sowohl politisch als auch ökonomisch relativ stabil war. Darum ist es falsch, zu behaupten, Spekulanten hätten den Schweizer Franken in die Höhe getrieben. Ein Spekulant investiert vorwiegend dort, wo hohe Renditen in Aussicht stehen. Aber genau in diesem Punkt kann die Schweiz nicht mithalten. Bei einem Leitzins-Zielband zwischen 0 und 0.25% sind die Renditen doch eher dürftig. Folglich sind es nicht auf hohe Renditen spekulierende Investoren, welche ihr Geld in die Schweiz bringen sondern Leute aus umliegenden Staaten, die kein Vertrauen in die Politik ihrer Regierungen mehr haben. Ganz im Sinne von: Lieber die Schäfchen zeitig ins trockene bringen und besitzen was man hat, als sein hart Erspartes im Strudel des sinkenden Schiffes EU absaufen sehen müssen. – Nicht wahr?
Der einzige, welcher hier spekuliert, ist Dilettant Philipp Hildebrand; nämlich auf einen von ihm festgelegten Schweizer Franken/Euro-Kurs von 1.20. Und ich bin sicher, dass er sich mit dieser Aktion verspekuliert hat.

Da die Schweiz nun weder politisch noch finanziell stabil ist sondern fremdbestimmt wird, gilt sie nicht mehr als sicherer Hafen. So werden Milliarden abgezogen und an weniger risikoreicheren Orten gebunkert. Das Steuerparadies Singapur ist heute finanzmarktlich betrachtet etwa so stabil wie die Schweiz noch vor einigen Jahren und bietet zudem ein striktes Bankgeheimnis. Und als Goody bekommt man sogar noch höhere Renditen mit drauf.

Um seinen Wechselkurs aufrechterhalten zu können, nimmt Dilettant Hildebrand eine erhebliche Teuerung in Kauf.
Die Schweiz weist ein BIP von etwa einer halben Billion Franken auf. Das heisst, jedes Jahr wechselt dieser Betrag durch wirtschaftliche Tätigkeit die Hände. In den letzten Tagen hat die SNB aber zusätzlich noch einmal diese Geldmenge in den Devisenmarkt geworfen. Weitere Finanzspritzen sind zu erwarten, da Hildebrands Politik den Schweizer Franken im gleichen Umfang entwerten will, wie der Euro seinen Wert verliert.
Weil dies langfristig eine Inflation im hohen einstelligen, möglicherweise sogar im tieferen zweistelligen Prozentbereich mit sich bringt, birgt es eine enorme ökonomische Gefahr in sich. Eine hohe Teuerung ist Gift für die Wirtschaft und sorgt für Arbeitslosigkeit.
Würde die Wirtschaft wenigstens mehr wachsen als die Teuerung zunimmt, dann könnte man sie verkraften. Bei einem jährlichen Wirtschaftswachstum von gegenwärtig kümmerlichen null-Komma-irgendwelchen Prozent ist der ökonomisch-soziale GAU hingegen vorprogrammiert.

Dass ein starker Schweizer Franken die Exportwirtschaft gefährdet, ist Mumpitz. Wäre das wahr, müsste man besser den Export verbieten, anstatt die Zeche (voraussehbare Zunahme der Arbeitslosigkeit und sprunghafter Anstieg der Inflation) vom Bürger bezahlen zu lassen.
Die Exportwirtschaft hat nicht Probleme wegen der Frankenstärke sondern weil der Absatzmarkt gesättigt ist. Die Exportwirtschaft ist träge und faul geworden. Anstatt neue Absatzmärkte zu erschliessen, schiebt man ein fingiertes Problem vor: die Frankenstärke.
Anstatt die Produktion der Nachfrage anzupassen, sitzt man lieber auf der faulen Haut und lästert. Auch die Exportwirtschaft hat erkannt, dass es bequemer ist, laut über ein dahergeredetes Phänomen zu ächzen und zu stöhnen, als ihre strukturellen Probleme zu lösen. Es wird sogar mit Stellenabbau gedroht, sollte der Franken weiterhin nahe der Euro-Parität verbleiben.
Ich bin jedoch davon überzeugt, dass die Arbeitsplätze trotzdem gestrichen werden – selbst dann, wenn ein Euro zwei Franken kosten würde.
Es ist eben einfacher, den Staat handeln zu lassen, als den breitgesessenen Arsch zu lüpfen und endlich selbst etwas zu unternehmen. Dabei sollten Unternehmer doch eben unternehmerisch denken und handeln und ihrem Name Ehre bereiten und nicht vom Staat fordern, er müsse etwas umschiffen, das man vermeintlich als Ursache zu einem dahergeschwafelten Problem erkannt haben möchte. Leider aber sind die heutigen Unternehmer alles andere, als das, was sie von ihren Angestellten als Grundlage für den erhalten Job fordern: flexibel, vielseitig, vorausschauend, mitdenkend, initiativ, pragmatisch, zielgerichtet und ähnliches. Nein, der heutige Unternehmer ist ein Aristokrat und Feudalherr, der nur nimmt und nichts dafür leisten will. Das soll gefälligst der andere.

Wer Weltmeister im Exportieren ist, muss gezwungenermassen auch Importweltmeister sein. Wenn alle nur exportieren wollen und niemand importiert, erreicht man irgendwann doch genau den Zustand, den wir gegenwärtig haben. Dass man durch den Export auch abhängig von jenen wird, welche dieses Produkt importieren, daran will natürlich keiner denken.
Warum sollte man also den Spiess nicht umdrehen und vom starken Franken profitieren? Man muss nur die Importhürden des Zolles fallen lassen und kauft dort ein, wo es günstig ist. Das schafft neue Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor. Und dieser, so wurde es uns doch in unseren staatlich geführten Bildungsanstalten verklickert, sei schliesslich allein verantwortlich für Wohlstand. Weder mit Landwirtschaft, noch mit Industrie könne man diesen erreichen. Also sollte man doch auf dieses Dienstleistungs-Pferd setzen und regen Handel mit Importwaren betreiben.

Anstatt den Wert von Billionen Franken zu vernichten, indem die Notenpresse in Gang gesetzt und die Inflation angeheizt wird, sollte man für diese Billionen besser Ware importieren. So geht der Wert des Frankens wenigstens nicht verloren. Dafür werden Werte geschaffen; durch die direkt erhaltene Gegenleistung: Importware gegen harten Franken.
Die günstigen Preise der Importprodukte steigern zudem den Kaufanreiz in der Schweiz. Steigender Konsum wiederum schafft neue Arbeitsplätze und damit Wohlstand.
Sollten irgendwann die Preise der Importwaren jene der Heimwaren aufgrund der gestiegenen Nachfrage übersteigen, setzt man wieder auf Export. So nutzt man sowohl monetäre Stärke als auch Schwäche zu seinem Vorteil aus und schaukelt sich abwechselnd hoch.

Man muss eben flexibel sein und aus der Not eine Tugend machen. Dann geht's auch vorwärts und aufwärts. Philipp Hildebrands dilettantische SNB-Politik ist hingegen ein riesiges Hindernis auf dem Weg zum Wohlstand und ein gewaltiger Rückschritt für das ökonomische Wachstum.
Man muss die Chance der Frankenstärke nutzen und darf sie nicht als Bedrohung betrachten und sie bekämpfen. Denn protektionistisches Denken führt nirgendwo hin, ausser in den Abgrund.
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